ÖKOLOGISCHE
UNKRAUTBESEITIGUNG

 

Unkräuter sind ein nachwachsender Rohstoff. In wachstumsfreundlichen Phasen der Vegetationsperiode kann das Unkrautaufkommen regelrecht explodieren. Die Pause im Winter reduziert jedoch nicht den Austrieb im Frühjahr.

Wir kombinieren thermische und mechanische Methoden, um alle Unkrautarten gut zu erfassen. Empfehlenswert sind jährlich 4 – 6 Einsätze, die an der konkreten Situation orientiert sind.

Jetzt unverbindlich
Angebot einholen
Ökologische Unkrautentfernung in Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet

THERMISCHE METHODEN

Heißwasser/Ökoschaum

Heißes Wasser (95 °C) wird auf den Boden ausgebracht. Ein biologischer Schaum kann zur Wärmeisolierung zugeschaltet werden.

Mehr lesen
Infrarot Hitze

Circa 900 °C trockene Hitze durch Infrarot Strahlung trifft auf den Boden.

Mehr lesen

Durch die hohen Temperaturen werden oberirdische Pflanzenanteile zerstört und gleichzeitig die Wurzeln geschwächt.

MECHANISCHE METHODEN

Wurzelentferner

Durch Aufgraben der obersten Bodenschicht wird das Wurzelwerk an die Oberfläche befördert.


Unkrautbürste/Freischneider

Durch die Faden- oder Bürstenrotation werden oberirdische Pflanzenanteile abgerissen.


Kehrmaschine/Laubgebläse

Für vor- und nachbereitende Maßnahmen. Regelmäßiges Kehren zwischen den Einsätzen verringert den Austrieb.

ANWENDUNGSZEITPUNKTE IM JAHR

Der erste Einsatz im Frühjahr (Entwicklungs-phase der Pflanze).

Der zweite Einsatz in der Regenerationsphase (spätes Frühjahr/Frühsommer).

Der letzte Einsatz kurz vor der Wachstumspause (Herbst).

Weitere Einsätze zwischendurch nach Bedarf.


Weitergehende Information
Pflegekonzept Kombination von Methoden

Anwendungsbereiche

Friedhöfe, Parkflächen, Park- und Wohnanlagen, Privatgärten, Bürgersteige, Spielplätze, Radwege

Lasst uns nie vergessen, dass die Pflege der Erde die wichtigste Arbeit der Menschen ist. — Daniel Webster
1782-1852, US-amerikanischer Politiker

Essig und Salz: Nein, Danke!

Aktuelle Rechtslage zum Einsatz von Pflanzenschutzmitteln
Neues Pflanzenschutzgesetz

Pflanzenschutzmittel (Pestizide) sollen Kulturpflanzen schützen, indem sie unerwünschten Begleitwuchs beseitigen. Sie wurden früher auch zur Beseitigung von Unkraut auf öffentlichen Wegen und Flächen, sowie im Haus- und Kleingartenbereich eingesetzt, was mit dem neuen Pflanzenschutzgesetz seit 2012 verboten ist.

Mit dem neuen Pflanzenschutzgesetz soll der Einsatz von Pestiziden kontrolliert und eingedämmt werden.

Sämtliche zugelassenen Pflanzenschutzmittel haben ein Genehmigungsverfahren durchlaufen und werden in einer ständig aktualisierten Liste, vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit veröffentlicht. Die Liste enthält neben der präzisen Bezeichnung und Zusammensetzung, den exakten Einsatzbereich und Anwendungsbestimmungen für diese Mittel. Die Vorschriften sind verbindlich.

AUS ÜBERZEUGUNG AUF PESTIZIDE VERZICHTEN

Private Anwender dürfen auf gärtnerisch genutzten Flächen, in ihrem Haus- und Kleingarten nur die Pflanzenschutzmittel anwenden, die für nicht berufliche Anwender zugelassen sind. Für die befestigten Flächen gilt das nicht. Hier ist jeglicher Einsatz von Chemikalien (auch Haushaltsreiniger, Essig oder Salz) zur Unkrautbeseitigung verboten.


Diese sogenannten Einschränkungen geschehen zu unserem Wohl, zum Schutz der Artenvielfalt, der Gewässer und unseres Trinkwassers.

Verursacher haften

Seit 2012 dürfen Pflanzenschutzmittel für Privatpersonen nicht mehr frei zugänglich verkauft werden, denn der Gesetzgeber schreibt eine sachkundige Beratung durch geschultes Verkaufspersonal vor. Dadurch soll der Verbraucher über die Wirksamkeit alternativer Methoden wie Pflanzenstärkungsmittel aufgeklärt werden.

Die zuständigen Behörden der Länder sorgen mit Kontrollen für die Einhaltung der Gesetze und nehmen Anzeigen von Bürgern ernst.

Ein Verstoß gegen das Gesetz gilt als Ordnungswidrigkeit. Entsteht ein Umweltschaden, muss der Verursacher (zusätzlich zum Bußgeld) den Schaden an der Umwelt beheben lassen und die Kosten dafür tragen.

Jeder muss sich informieren, egal ob Dienstleister oder Privatperson. Für Fehler werden die Anwender zur Verantwortung gezogen, Unkenntnis schützt nicht vor etwaigen Konsequenzen.